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Gesetz und Zahlen

Menschenschlange vor CoronaTestZelt

Überraschend ist für mich die Erkenntnis, dass die bisherigen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung rechtlich auf auf wackligen Füßen standen. Dafür brauchte es jetzt die Nachbesserung eines Gesetzes. Ein paar neue Werkzeuge, der Coranorealität angepasst. Das Parlament kann und muss mitreden, mitbestimmen. Das ist ein Vorteil und ich kann nicht sehen, dass eine Gesetzesanpassung mit mehr Kontrolle und Mitbestimmung der Regierung durch das Parlaments ein Problem darstellen soll. Im Gegenteil.

Was ich noch immer nicht verstehe, sind die Zahlen zu Corona und deren Interpretation. Aktuell habe wir den Umstand, dass etwas weniger Testungen durchgeführt werde, etwa 200 Tausend Tests weniger, als in in der Vorwoche, da waren es etwa 1,4 Millionen. Wir wissen schon, die Neuinfektionen und die Steigung, Abflachung oder gar Senkung des Verlaufs… Wenn weniger getestet wird, dann verändert sich die Basis der Zahlen. Das ist kein Problem, wenn man nicht die absoluten Zahlenwerte betrachtet, sondern sie ins Verhältnis setzt. Also nicht die pure Zahl der Neuinfektionen, sondern das Verhältnis aus erfolgten Tests zu der Zahl der Neuinfektionen. Bei einem Verbrauch meines Autos sage ich doch auch 5,3l auf 100km. Wende ich die aktuelle Coronalogik an, dann heiß dass: mit meinem Auto komme ich 630km, wenn ich voll getankt habe. Ist er nicht ganz voll, dann komme ich nur 500km. Ja, aber was heist dass denn jetz für den Verbrauch?

Da dass so naheliegend ist, denke ich natürlich, ich mache einen Fehler und mir fehlte der Überblick…

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